<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3367309218318002154</id><updated>2011-07-28T17:55:10.644-07:00</updated><title type='text'>casual communists</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://casualcommunists.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://casualcommunists.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>casual communists</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13309850403442094576</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>5</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3367309218318002154.post-9092058139658514834</id><published>2011-03-27T02:37:00.000-07:00</published><updated>2011-03-27T02:47:01.228-07:00</updated><title type='text'>Neue Homepage</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert, zur neuen Homepage &lt;a href="http://casualcommunists.wordpress.com/"&gt;hier entlang&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3367309218318002154-9092058139658514834?l=casualcommunists.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/9092058139658514834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/9092058139658514834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://casualcommunists.blogspot.com/2011/03/neue-homepage.html' title='Neue Homepage'/><author><name>casual communists</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13309850403442094576</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3367309218318002154.post-5104513782320213980</id><published>2010-06-14T03:04:00.000-07:00</published><updated>2010-06-14T03:10:35.787-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;b&gt; &lt;font size="4"&gt;Antisemitismus ist keine Abenteuer-Kreuzfahrt&lt;br /&gt;Solidarität mit Israel!&lt;/font&gt;&lt;/center&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;Sonntag, 20.06.10, 13 Uhr&lt;br /&gt;Frankfurt am Main&lt;br /&gt;Berger Straße (U-Bahn-Station Bornheim-Mitte)&lt;/b&gt;&lt;/center&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;p align="justify"&gt;Antisemiten drängt es zur konformistischen Revolte. Der Versuch, die Blockade des Küstenstreifens vor Gaza zu hintertreiben, der am 1. Juni von der israelischen Armee beendet wurde, war als symbolischer Sieg konzipiert, als „ein gestatteter, vielmehr ein gebotener Exzess, ein feierlicher Durchbruch eines Verbotes.“ (Freud) Was Rechte, Linke und Moslems in sechs Schiffen, von denen jedes einzelne als Miniaturausgabe des internationalen antisemitischen Gruselbündnisses betrachtet werden kann, ins Mittelmeer trieb, war die Lust am Ausnahmezustand, den man durch die feierliche Verletzung der israelischen Schutzzone herbeizuführen trachtete, um sich als Opfer zu inszenieren und die Weltöffentlichkeit gegen Israel aufzuwiegeln. Nichts anderes war das Ziel der Flotte nach Gaza und hierfür war man zu allem bereit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Der Wahn, der zur antizionistischen Aktion drängt, ist nicht ohne Kalkül. Diejenigen, die den Schiffskonvoi gegen Israel zu verantworten haben, wussten, dass die israelische Armee den Einfall nicht würde dulden können und haben die Eskalation gesucht. Daraus, dass die humanitäre Hilfe für die Menschen in Gaza lediglich als Vorwand diente, machen die Beteiligten folglich keinen Hehl. Kurz nachdem einige ihrer Parteigenossen mit noch halb nassen Trekkingsandalen die opfergemäße Variante des Frontberichts in die Welt zürnten, brachte die friedenspolitische Sprecherin der Partei die Linke, Christine Buchholz, die Absicht der antizionistischen Aktion auf den Punkt: „Natürlich wußten alle Beteiligten, daß es eine riskante Aktion ist. Die »Free Gaza«-Bewegung hat versucht, den politischen Preis hochzutreiben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Für die Antizionisten und Antizionistinnen stand der Erfolg der Aktion von Anfang an fest: würden sie Gaza erreichen, hätten sie einen Präzedenzfall geschaffen; würden sie gestoppt, würde Israel von allen Seiten dafür verurteilt werden, gegen friedliche Demonstranten militärisch vorzugehen. „Hitler hat Konzentrationslager in Europa errichtet. Jetzt errichtet der Zionismus Konzentrationslager in Palästina. Daher wende ich mich an Israel: bedenkt, wie ihr diese Krise richtig löst. Wenn ihr unsere Kampagne zu stoppen versucht, werdet ihr von der ganzen Welt isoliert. Ihr werdet euch nur selbst Schaden zufügen. Das sind humanitäre Hilfsschiffe. Wir haben nicht ein einziges Klappmesser an Bord”, erläuterte der Chef der IHH, Bülent Yildirim, im Hafen von Istanbul die Taktik. Auch der Hamasführer Ismail Hanyieh wusste um die vorteilhafte Situation: „Wenn die Schiffe Gaza erreichen, ist das ein Sieg – und wenn sie von den Zionisten terrorisiert werden, ist das ebenfalls ein Sieg.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Während der Islamismus die Strategie bestimmt, kommt den linken Knechten die Aufgabe zu, handfeste Kriegsabsichten in den Jargon der Demokratie zu kleiden, dessen schöner Schein genauso durchsichtig ist wie der Schleier humanitärer Hilfe, mit dem die Aufgebrachten ihren Akt antizivilisatorischen Ungehorsams notdürftig bedeckten. Der Lohn im interkulturellen Austausch: ein Platz an Bord einer Abenteuerkreuzfahrt, separierte Decks für Frauen inklusive. Wie es in diesen Linken tickt, konnte man in einem Beitrag der Sendung „Report Mainz“ vom 07.06.2010 bestaunen. Drei besonders finstere Gestalten der Linkspartei, von denen zwei im Deutschen Bundestag vertreten sind, demonstrierten darin den absonderlichen ästhetischen und seelischen Zustand antiisraelischer Linker. Was den Islam und die Linke außer der Tatsache, dass ihre Darbietungen ausnahmslos hässliche Erscheinungen sind, miteinander verbindet, ist die kollektivnarzisstische Disposition dieser beiden Opfergemeinschaften. Das Gekränktsein der Linken ist evident: es gibt kein einziges Projekt, das sie nicht politisch und moralisch in den Sand gesetzt haben. Ihre Einfühlung in die reine Opferideologie, den Islam, wird durch den eigenen Bankrott begünstigt und manifestiert sich in einer Praxis, die zeigt, dass Lustgewinn, kurz: Abenteuerfeeling nur mehr als Destruktivität möglich ist, als  Antietatismus der dummen Kerls, der sich insbesondere am Staat der Juden ausagiert.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Kern der konformistischen Revolte ist das Selbstopfer im autoritären Kollektiv. Mitglieder einer der autoritärsten Gesellschaft der Welt, der Türkei, eignen sich ganz offensichtlich in besonderer Weise für den globalen Kampf gegen Israel. Die türkischen Schiffsgenossen mussten nicht, sie wollten sterben. Von mindestens drei der neun Opfer der israelischen Militäraktion vor der Küste Gazas ist bekannt, dass sie ihr Testament verfassten, bevor sie mit der Marvi Marmara in See stachen. Über Ali Ekber Yaratilmis, einen türkischen Spendensammler für die IHH, der bei dem Einsatz der israelischen Marine ums Leben kam, wusste ein Freund zu berichten: „Er widmete sein Leben der Wohltätigkeitsarbeit. Das ist der Grund, warum er nach Gaza ging. Er wollte schon immer ein Märtyrer werden.” &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Was die Lage bedrohlich werden lässt, ist, dass in den europäischen Zeitungen der eine so schreibt, wie der andere, dass immer wieder klar ist, wer schuld hat und die Berichterstattung zum „Nahen Osten“ ein ums andere mal nichts anderes ist, als die Anstiftung zur nächsten Attacke gegen Israel. Im Spiegel-Jargon heißt das dann: „Selten war die internationale Empörung über Israel so groß.“ Ein Blick in die Tageszeitungen nach der israelischen Erstürmung des Schiffes verrät das ganze Ausmaß der ideologisierten Geistlosigkeit und Lügenhaftigkeit der so genannten Welt-Öffentlichkeit. Erschreckend ist die Unbildung im Umgang mit der Berichterstattung. Kaum jemand hat sich daran gestört, dass nicht einmal die Fakten auf den Tisch gekommen sind. Während man von einem Koch zu Recht erwarten kann, dass er sich die Hände wäscht, wenn er von der Toilette zum Herd schreitet, gibt es schlichtweg keinen wirksamen Maßstab, der zur Beurteilung der journalistischen Schmierereien dieser Tage herangezogen werden könnte. Die Faktenresistenz und Realitätsverleugnung, mit der in deutschen Medien gegen Israel Stellung bezogen wird, ist nur ein anderer Ausdruck des antizionistischen Konsenses, in dessen Mitte sich todesmutige Gotteskrieger und linke friedensbewegte Ideologen die Hand reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Inzwischen macht sich im Übrigen eine weitere “Hilfsorganisation” auf den Weg nach Gaza: der iranische rote Halbmond will zwei mit Hilfsgütern beladene Schiffe, eskortiert von den paramilitärischen Pasdaran, Richtung Gaza entsenden. Derweil trifft sich Tayyip Erdogan mit Mahmud Ahmadinejad, um über „das Verhältnis der islamischen Staaten zu Israel“ zu sprechen und Möglichkeiten zu erörtern, aktiv gegen die Gaza-Blockade vorzugehen. Die Reihen der Feinde Israels schließen sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Sie zumindest allesamt als das kenntlich zu machen, was sie sind: Kriegstreiber und potentielle Mörder, die sich hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen; zu diesem Zwecke findet am 20.06.2010 eine Demonstration für Israel statt, die vor allem eine Demonstration gegen das antisemitische Bündnis, das von der Linkspartei bis zur Hamas reicht, sein soll.&lt;/center&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3367309218318002154-5104513782320213980?l=casualcommunists.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/5104513782320213980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/5104513782320213980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://casualcommunists.blogspot.com/2010/06/antisemitismus-ist-keine-abenteuer.html' title=''/><author><name>casual communists</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13309850403442094576</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3367309218318002154.post-3376685620277248953</id><published>2010-06-06T05:22:00.000-07:00</published><updated>2010-06-10T10:59:11.579-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Solidarität mit Israel!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus&lt;br /&gt;Samstag, 12. Juni 2010, 14 Uhr&lt;br /&gt;Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;„Das darf man Israel so nicht durchgehen lassen“, schäumte Gregor Gysi; der Linkspartei-Abgeordnete Wolfgang Neskovic forderte Ermittlungen gegen Israel wegen des „Anfangsverdachts eines Kriegsverbrechens“; Nader El-Saqa von der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands e.V. bezeichnete den israelischen Angriff als „Kriegserklärung Israels an alle auf den Schiffen vertretenen Nationen“. Darin sind sich die deutschen Vertreter der humanitären Sache einig mit Tayyip Erdogan, dem türkischen Ministerpräsidenten, der hinzufügte, dass Israel ein „Geschwür“ im Nahen Osten sei. Noch sind Abstufungen in den Formulierungen zu hören – doch zieht sich eine Linie von Gysi zu Erdogan, Hugo Chavez und der iranischen Führung. Und einig sind sich auch die europäischen Regierungen mit Barack Obama: Nicht das Bündnis von Linken und Islamisten sei das Problem, sondern Israel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Dieses Bündnis, das sich auf dem Schiff „Mavi Marmara“ versammelte, fungiert als Propagandatruppe der antisemitischen Internationale: Unter der Führung des Djihad-Finanziers IHH fuhren deutsche Linke, türkische Islamisten und Faschisten der „Grauen Wölfe“, englische Friedensbewegte und amerikanische Menschenrechtler gegen Israel. Norman Paech, der prominenteste Völkerrechtler und „Israel-Kritiker“ der Linkspartei, durfte in den ARD-Tagesthemen ganz offen aussprechen, dass es nicht um Hilfslieferungen, sondern um das Brechen der Blockade ging – um eine „politische Aktion“, d.h. praktisch um die Unterminierung der israelischen Souveränität und Sicherheit. Nun beschwert er sich über das israelische „Kriegsverbrechen“. Norman Paech, Inge Höger und andere Linkspartei-Funktionäre bezeichnen die durch ausführliches Videomaterial belegte israelische Darstellung der Vorgänge als Fälschung. Sie wollen keine antisemitischen Schlachtgesänge gehört und schon gar keinen bewaffneten islamistischen Lynchmob gesehen haben. Jeder Evidenz ins Gesicht zu lügen und aus in Notwehr handelnden Soldaten kaltblütige Mörder zu machen – das ist die Wahrheit der Antisemiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Im Namen des Friedens wollen sie den Weltkrieg gegen Israel entfesseln. Was sie Israel unterstellen, wollen sie selbst. Henning Mankell freut sich schon, wenn Israel gezwungen ist, erneut militärisch gegen diese Friedensfreunde vorzugehen: „Was wird im kommenden Jahr passieren, wenn wir mit hunderten Booten zurückkehren? Werden sie dann eine Atombombe zünden?“ Und Erdogan, der angeblich schon über einen Einsatz der türkischen Armee zur Befreiung des Gaza-Streifens nachdenkt, sieht sich ebenfalls schon an Bord der nächsten Armada. Die Sehnsucht nach einem humanitären Einmarsch in Israel, der das Ende des jüdischen Staates bedeuten würde, scheint der Verwirklichung nahe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Das Bündnis der globalen Linken mit dem Islamismus vollzieht sich unter dauernden Appellen an eine angeblich höhere und gerechtere, vor allem ganz dem Frieden verpflichtete Macht: die Vereinten Nationen. Das ist genau jenes „Staatenparlament“, vor dem Ahmadinedschad seine antisemitischen Brandreden halten kann und das in seinen Beschlüssen und seiner Rhetorik so fatal an die Worte und intendierten Taten der Herren Paech, Mankell und Erdogan erinnert. Hatte 1939 Adolf Hitler den deutschen Welteroberungskrieg als Notwehr gegen die jüdischen Kriegstreiber proklamiert, so spricht Ahmadinedschad heute davon, dass „die Region für alle Zeiten von diesem Übel befreit“ wird, wenn „das zionistische Regime seine Fehler wiederholt und neue Abenteuer beginnt.“ Das globale „Friedenslager“ erkennt in solchen Aussagen beim besten Willen keine Vernichtungsdrohungen, das iranische Atomprogramm ist ihnen ein souveränes Recht und die Aufrüstung der „Freiheitskämpfer“ von Hamas und Hisbollah ist ihnen ein Akt der internationalen Solidarität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;So ist es kein Wunder, dass der fortgesetzte Terror der Hamas mit Raketen gegen Israel und die islamistische Gängelung der Bevölkerung des Gaza-Streifens einfach ausgeblendet werden. Aus dem djiahdistischen Brückenkopf gegen Israel und die Juden weltweit, zu dem die Hamas den Gaza-Streifen gemacht hat, wird eine nach Frieden und Selbstbestimmung sich sehnende Versammlung edler Menschen, denen zu helfen Anliegen aller Humanisten weltweit sein müsse. Dass Frieden und Humanismus inzwischen zu Begriffen einer pervertierten Sprache geworden sind, hinter der sich Islamisten, Nazis, Antiimperialisten und andere Feinde der Humanität verschanzen, hat in Deutschland allen voran die Linkspartei zu verantworten. Wer sich mit Gestalten wie Norman Paech oder Inge Höger auch nur an einen Tisch setzt, wer deren Worte anders als judenfeindliche Auslassungen auf der Höhe der Zeit rezipiert, wer glaubt, dass mit diesen „Sozialisten des 21. Jahrhunderts“ auch nur diskutiert werden könne, ist schon Teil des Problems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Wir rufen auf zu einer Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Zentrale der Linkspartei. Wir können mit unseren Mitteln den unheimlichen Aufmarsch gegen Israel nicht stoppen, aber wir können das Bündnis von Djihad und Sozialismus denunzieren. Dazu rufen wir alle auf, die nach den Ereignissen der letzten Tage ihre uneingeschränkte Solidarität mit Israel öffentlich zeigen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;HUmmel-Antifa (Berlin), AG No Tears for Krauts (Halle), Mideast Freedom Forum Berlin, AG Kritische Theorie (Nürnberg), Redaktion Bahamas, Hedonistische Mitte – Brigade Mondän, Café Critique (Wien), casual communists, Georg-Weerth-Gesellschaft Wien, Thomas v. d. Osten-Sacken (Wadi e.V.), Weblog Lizas Welt, Antifaschistische Gruppe Freiberg, Game Over Krauts Blog, gruppe disparat (Berlin/Weimar), Initiative Free Minds – Modern Muslims &amp; Friends (Münster), Antifaschistische Hochschulgruppe Dresden, Gruppe Monaco (München), Georg-Weerth-Gesellschaft Köln, Association Antiallemande Berlin, ,ISF Freiburg, Antifa Saar/Projekt AK, Prozionistische Linke (Frankfurt/M.), Pro-Israel-Initiative „Never Again“ (Siegen), [a:ka] Göttingen, Weblog Gay West, Kritische Initiative Schaumburg [K.I.S.], Anomy Hannover, Redaktion des Conne Island Newsflyers/Ceeieh (Leipzig), Weblog kotzboy, Basisgruppe Politikwissenschaft (Wien), Blog Cosmoproletarian Solidarity, Bündnis gegen Antisemitismus Kassel, Bündnis gegen Antisemitismus Leipzig, Gruppe "Nous voulons vivre!" (Winsen/Luhe), Gruppe Sur l'eau (Lübeck)&lt;/center&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3367309218318002154-3376685620277248953?l=casualcommunists.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/3376685620277248953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/3376685620277248953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://casualcommunists.blogspot.com/2010/06/gegen-das-bundnis-der-kriegstreiber-von.html' title=''/><author><name>casual communists</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13309850403442094576</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3367309218318002154.post-457610016944535685</id><published>2010-04-20T03:27:00.000-07:00</published><updated>2010-06-06T05:22:35.699-07:00</updated><title type='text'>Veranstaltungsreihe zur Kritik der praktischen Unvernunft in FfM.</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;Eine Veranstaltungsreihe der &lt;a href="http://gruppemorgenthau.blogsport.de/"&gt;Gruppe Morgenthau&lt;/a&gt; sowie der &lt;a href="http://www.prozion.de/"&gt;Prozionistischen Linken FfM&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Der Mensch als Partisan – Carl Schmitt als Theoretiker der Menschenrechte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Vortrag und Diskussion mit Niklaas Machunsky&lt;br /&gt;Donnerstag, 29. April 2010, 19 Uhr, Campus Westend (IG Farben-Campus)&lt;br /&gt;Raum IG 0.454&lt;br /&gt;Unterstützer: Initiative Studierender am IG Farben Campus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Während die ersten modernen Terroristen in Russland in ihrem Kampf gegen den Zaren alles bis hin zum Selbstopfer unternahmen, um unschuldige Opfer zu vermeiden, ist das Opfer des Selbst im Kampf gegen die Unschuldigen, die es nicht mehr geben soll, zur wirksamsten Waffe im Arsenal der islamischen Terroristen geworden. Was sich heute im suicide bombing Bahn bricht, war schon in den Befreiungskriegen gegen Napoleon angelegt. Darin hat die antiimperialistische Ideologie, der jede irreguläre Gewalt gegen das Imperium als Akt der Befreiung erscheint, recht behalten: die Leidenschaft für den Aufstand war bis heute nur im Namen der Nation oder Gottes erfolgreich. Soll sie jedoch nicht nur zur Legitimation des Bestehenden dienen, ist es nötig die Geschichte gegen den Strich zu lesen. Nur wenn man begreift, dass Geschichte immer auch hätte anders verlaufen können, ist auch die Hoffnung begründet, die Gegenwart könne auf eine andere Zukunft zulaufen, als es die objektive Tendenz befürchten lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niklass Machunsky ist Redakteur bei der Zeitschrift Prodomo und lebt in Köln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;„Fight for Freedom!“ – Die Legende vom „anderen Deutschland“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Buchvorstellung mit Anja Worm und Jan Gerber&lt;br /&gt;Freitag, 07. Mai 2010, 19 Uhr, im Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5&lt;br /&gt;Mitveranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz&lt;br /&gt;Unterstützer: AStA der Fachhochschule Frankfurt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;“Nach der ersten deutschen Niederlage”, so erklärten Curt Geyer und Walter Loeb 1942, “wurde der Welt die Lüge von der deutschen Unschuld aufgetischt. Die Welt wurde eingeladen zu glauben, dass Deutschland angegriffen wurde und dass es das Schwert zu seiner eigenen Verteidigung gezogen hat. Eine zweite Lüge wird derzeit für den universellen Gebrauch vorbereitet, die Lüge, dass das deutsche Volk an diesem Krieg unschuldig ist.” Während die erste Lüge inzwischen weitgehend vergessen ist, hat die zweite nach wie vor Bestand. Die Legende vom “anderen Deutschland” war eine der ideologischen Gründungsvoraussetzungen der Bundesrepublik und der DDR. Sie gehört bis heute zum geschichtspolitischen Repertoire der Berliner Republik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Curt Geyer, Walter Loeb und die Mitglieder der “Fight-for-Freedom”-Gruppe zählen zu den Wenigen, die dieser Legende schon in den frühen 1940er Jahren, im britischen Exil, entgegentraten. Mit antideutschen Schriften unterstützten sie Sir Robert Vansittart, Mitglied des britischen Oberhauses und Publizist – und neben Henry Morgenthau bis heute einer der meistgehassten Männer in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Jan Gerber und Anja Worm, die die zentralen Texte des “Fight-for-Freedom”-Kreises erstmals in deutscher Übersetzung herausgegeben haben, stellen in ihrem Vortrag nicht nur die Aktivitäten, Schriften und Reflexionen dieser Gruppe vor. Sie hinterfragen zugleich die Rede vom “anderen Deutschland”. Warum konnte die Vorstellung, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg und Auschwitz seien den Deutschen gegen ihren Willen von einer kleinen Clique Wahnsinniger aufgezwungen worden, wirkungsmächtig werden? Welche Bedürfnisse bedient die Rede vom “anderen Deutschland”? Warum wurde die “Fight-for-Freedom”-Gruppe also trotz ihrer erfolgreichen publizistischen Aktivitäten in Großbritannien und der zahllosen Angriffe, mit denen sie von Seiten des arbeiterbewegten Exils – vom damaligen SAPler Willy Brandt über den Kommunisten Jürgen Kuczynski bis hin zu den Sozialdemokraten Friedrich Stampfer und Erich Ollenhauer – bedacht wurde, sowohl in der deutschen Öffentlichkeit als auch im Wissenschaftsbetrieb über Jahrzehnte hinweg ignoriert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Jan Gerber und Anja Worm sind Herausgeber des Bandes Curt Geyer, Walter Loeb u.a.: Fight for Freedom! Die Legende vom “anderen Deutschland” (Freiburg: Ça Ira 2009) und leben beide in Halle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Im Anschluss an die Buchvorstellung findet im Café Kurzschlusz eine Party zum 8. Mai statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sexualität und Verdrängung – Kritik des islamischen Anti-Individualismus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Vorträge und Diskussion&lt;br /&gt;Donnerstag, 20. Mai 2010, 19 Uhr, im Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5&lt;br /&gt;Referenten: Thomas Maul, David Parnass, Gruppe Morgenthau&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Kritik des Phallozentrismus (Thomas Maul)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Seit dem 11. September 2001 wird in der westlichen Öffentlichkeit die Frage diskutiert, was der Islam mit dem weltweit agierenden Suizid- und Tugendterror zu tun hat, der in seinem Namen zuförderst gegen Juden, Frauen und Homosexuelle sich richtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;In Thomas Mauls kritischer Analyse des klassisch-schariatischen Geschlechterverhältnisses und der ihm entsprechenden Sexualpolitik im Spannungsfeld von Religion (Eschatologie, Ritualpraxis) und Gesellschaft (Patriarchalismus, orientalische Despotie, Djihad-Doktrin) erweist sich die Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) als wesenhaft durch einen Phallozentrismus konstituiert, der in der Moderne notwendig in die Krise gerät. Die gegenwärtige barbarische Gewalt des Kollektivs ist damit nichts anderes denn eine anachronistisch-pathologische Verteidigung der im Verfall begriffenen Tradition und gilt in letzter Instanz immer dem (sexuell) selbstbestimmten Individuum.&lt;br /&gt;Thomas Maul ist Buchautor, schreibt gelegentlich für die Zeitschrift „Bahamas“, ist Mitglied der Gruppe „Hedonistische Mitte – Brigade Mondän“ und lebt in Berlin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hölle grünt – Kritik der „religiösen“ Toleranz (David Parnass)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Nicht einmal mehr selbstverständlich ist es, am emphatischen Begriff der Aufklärung und dem mit ihr verbundenen Subjekt festzuhalten und als Individuum für dieses zu sprechen. Was im bürgerlichen Subjekt noch nicht mit sich identisch war, drängte unter dem Druck der Verhältnisse über diese hinaus, schlicht um das Leid zu mindern und das individuelle Glück zu mehren. Jene Reflexionsfähigkeit auf das unerhörte Leid und das ferne Glück ist der transzendente Moment, dem das Subjekt eingedenkt. Der Anspruch der Aufklärung war es, die Religion in die Vernunft aufzuheben, zu der jeder Mensch befähigt und deren Mittel die Kritik des Bestehenden ist. Dieser bis heute unerfüllte Anspruch ist universell und respektlos.&lt;br /&gt;Aber unter dem Deckmantel der Religion fordert der Islams Respekt und Toleranz. Erwarten kann sie das nur von Menschen, die sich selbst längst aufgegeben haben und die in der Despotie der islamischen Hölle eine Verheißung ersehnen. Warum sie das tun, kann nicht ergründet werden. Diese Entscheidung ist individuell und steht außerhalb der Vernunft und damit unterhalb aller Kritik. Aber der Zusammenhang der affirmativen Haltung zum Islam, der Kritikabwehr und der Verleugnung der Totalität und der aus ihr entsprungene Vernichtungszusammenhanges kann aufgeklärt werden. Im Zentrum, als Objekt dieser negativen Totalität, standen und stehen die Juden und ihr Staat Israel. Das antizionistische Ticket, dessen sich die Freunde des Islam bedienen und das sie sich mit diesem teilen, verrät etwas über das Ressentiment gegen die Freiheit und Verantwortlichkeit des Individuums. An den Juden und ihrem Staat soll gerächt werden, was sie sich selber verbieten: den Status des Subjekts und damit das mögliche emphatische und mündige Individuum, dass sich im anderen wieder erkennt und damit den Gattungszusammenhang.&lt;br /&gt;Dieser Zumutung, als Einzelner verantwortlich zu sein, wollen sich die postmodernen Lohnschreiber und Anwärter auf Universitätspöstchen erwehren, wenn sie, indem sie das Subjekt dekonstruieren, die Hymne auf Verhältnisse singen, in denen jenes zunehmend keine Rolle mehr spielt. Auf der Höhe der Zeit folgen diese zynisch, dem Vernichtungszusammenhang – in Auschwitz begonnen und vom „modernen“ Islam übernommen – um ihn theoretisch zu leugnen aber praktisch zu befördern.  &lt;br /&gt;Der Referent ist Redakteur der Zeitschrift Pólemos und lebt in Nürnberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Feindbild Israel – der ewige Sündenbock&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt und Tilman Tarach&lt;br /&gt;Dienstag, 25. Mai 2010, 20 Uhr&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Gemeinderatssaal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Westendstraße 43&lt;br /&gt;Mitveranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft Frankfurt, Honestly-Concerned, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation Deutschland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, daß die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den jüdischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er sich verhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Weit oben auf der Tagesordnung der »Israelkritiker« steht seit langem die israelische Siedlungspolitik. Alex Feuerherdt beleuchtet die Frage, warum viele nicht die Hamas und die Fatah, sondern die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als »Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten« betrachten und hellauf empört sind, wenn sie gefragt werden, warum es offenbar nicht sein soll, daß Juden auch in einem prospektiven palästinensischen Staat leben dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Alex Feuerherdt ist freier Autor und schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Nahost. Er ist Co-Autor des Buches »Verratene Freiheit – Der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens«.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Tilman Tarach ist Autor des Buches »Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die ‚Protokolle der Weisen von Zion‘ und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt« (http://tilmantarach.blogspot.com).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3367309218318002154-457610016944535685?l=casualcommunists.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/457610016944535685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/457610016944535685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://casualcommunists.blogspot.com/2010/04/veranstaltungsreihe-zur-kritik-der.html' title='Veranstaltungsreihe zur Kritik der praktischen Unvernunft in FfM.'/><author><name>casual communists</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13309850403442094576</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3367309218318002154.post-416242732205524427</id><published>2009-05-23T03:39:00.000-07:00</published><updated>2010-06-06T01:41:49.501-07:00</updated><title type='text'>Gegen den 1. Mai und seine Apologeten</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;strong&gt;Antifascist Work_out: Strike the match!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Gegen Deutschland, Arbeitswahn und Neonazis!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;„We ain‘t gotta dream no more, man.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Stringer Bell&lt;sup&gt;&lt;a href="http://casualcommunists.blogspot.com/#fn1238340327844n" id="fn1238340327844" class="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Am 1. Mai wollen Neonazis aus dem Spektrum der NPD sowie der Freien Kameradschaften in Mainz aufmarschieren. Neonazis versuchen seit einigen Jahren verstärkt zum 1.Mai Demonstrationen in diversen Regionen Deutschlands durchzuführen, um mit einer breiten Mobilisierung innerhalb und außerhalb der Szene Präsenz zu zeigen.&lt;br /&gt;Sie sehen sich dabei in der Tradition der nationalsozialistischen Deutschen Arbeitsfront (DAF), welche seit 1933 den 1. Mai als zum offiziellen Feiertag erhobenen „Tag der nationalen Arbeit“ beging. Die DAF führte in diesem Rahmen Massenaufmärsche durch und zelebrierte die als deutsch und ehrlich begriffene „schaffende“ Arbeit als Gegenstück zum halluzinierten „jüdischen, raffenden Kapital“.&lt;br /&gt;Aber auch in der sogenannten politischen Mitte der Gesellschaft übt man sich anlässlich des 1. Mai in der Teilnahme am ritualisierten Spektakel: So kommt keine größere Stadt ohne obligatorische Kundgebungen der Gewerkschaften aus, keine Metropole ohne linke Manifestation. Daran, dass dort in der Regel sowohl der Staat in einem immer gleichen Mantra zur Sicherung und Stärkung des deutschen Wirtschaftsstandortes um Hilfe ersucht wird, als auch eine deutsche Solidargemeinschaft gegen die Kälte der kapitalistischen Gesellschaft beschworen wird, zeigt sich, dass auch der heutige 1. Mai der Linken jenseits einer kommunistischen Kritik an Staat und Kapitalismus steht. Dies ist nicht dem Niedergang der linken Bewegung geschuldet, sondern ein kontinuierliches Moment in der Geschichte des 1. Mai.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;„What happened before is what really happened.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;D‘Angelo&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Was im 19. Jahrhundert als ein Kampftag der Werktätigen entstand, wandelte sich schon kurz nach den „Haymarket Riots“ in Chicago, bei welchen es am 1. Mai 1886 in Folge der blutigen Niederschlagung eines Streiks zu mehrtägigen Straßenschlachten zwischen Staatsmacht und Arbeitern kam, zu einer politischen Farce. Unter dem Deckmantel eines Festtages der Arbeiter betrieb man in Deutschland fleißig Parteipolitik. Egal ob Sozialdemokraten, Kommunisten oder Gewerkschaften, der 1. Mai wurde zu einer Werbeveranstaltung der jeweiligen Partei bzw. Organisation, weit davon entfernt seinem amerikanischen Vorbild in Taten auch nur nahe zu kommen. Während also die politische Linke am 1. Mai nicht über ihre eigenen Gruppierungen hinaus kam, sollte ab 1933 die vehementeste Vertreterin von Staat und Nation, die Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschlands, es schaffen, die Massen am 1. Mai geeint auf die Straße zu bringen.&lt;br /&gt;Nachdem 1933 ein beträchtlicher Teil der Opposition, insbesondere Kommunisten, Sozialdemokratnen und andere Antifaschisten durch Mord oder Verschleppung in Gefängnisse und Konzentrationslager beseitigt worden war, begannen die Nationalsozialisten damit, die deutsche Arbeiterschaft unter dem Banner der Volksgemeinschaft zu einigen. So zogen am 1. Mai 1933 Arbeiter, diverse Gewerkschaftsverbände und Nationalsozialisten durch Berlin und begingen gemeinsam den ersten „Tag der nationalen Arbeit“. Als einen Tag darauf die Gewerkschaften verboten wurden, war der Widerstand eher marginal, zu sehr waren die linken Arbeitern bereits durch Verfolgung geschwächt und teils auch gar nicht gewillt, den Nationalsozialisten entgegenzutreten.&lt;br /&gt;Von da an sollte, zumindest bis 1945, die Einheit der deutschen Arbeiterschaft ungebrochen sein. In der Zelebrierung des 1. Mai als „Tag der nationalen Arbeit“ kulminierte das antisemitische Weltbild in einem Festakt, bei welchem, jenseits jeglicher ökonomiekritischen Erkenntnis, die „reine, deutsche Arbeit“ als antikapitalistisches Bollwerk inszeniert wurde. Bewaffnet mit Krupp’schen Stahlspaten und anderem „ehrlichen“ Handwerkszeug paradierte man nun jährlich durch die Straßen, um der Welt den Beelzebub des „natürlich“ durch „den Juden“ verschuldeten Kapitalismus auszutreiben. Dass aus solcherlei Wahn keine Kritik der kapitalistischen Ökonomie erwachsen kann, ist klar. Er trug darüber hinaus aber auch dazu bei, dass der deutsche Antisemitismus seinen finalen Akt in dem von ganz normalen Deutschen ausgeführten und begrüssten Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden fand.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Wer nun aber meint, dass der 1. Mai der Linken, also der traditionelle Tag der Arbeiter, mit emanzipatorischen Inhalten belegt ist, irrt. Nicht erst die Kommunistische Partei Deutschlands glänzte in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts durch Verherrlichung von Arbeit und falscher, teils sogar offen antisemitischer Kapitalismuskritik. Vielmehr zeigt sich am Beispiel der Geschichte des 1. Mai die Unfähigkeit zu umfassender Kritik an Staat, Arbeit und Nation durch die Linke.&lt;br /&gt;Dies liegt zum einen daran, dass es der großen Mehrheit der Linken nie möglich war, die Verhältnisse tiefgehend zu analysieren und sie etwa immer wieder in Personalisierungen kapitalistischer Herrschaft verfiel. Andererseits liegt es an dem historischen Kontext, in welchem sich im 19. Jahrhundert das deutsche Nationalbewusstsein entwickelte. So trugen vor allem die deutschen Zünfte und Handwerker dazu bei, dass sich der Begriff einer spezifisch „deutschen Arbeit“ kultivierte, welcher zum festen Element deutscher Identitätsbildung werden sollte. Diese „deutsche Arbeit“ fand ihr Gegenstück in der „jüdischen Nichtarbeit“, war also von Anfang an ein antisemitisches Konstrukt. Die „jüdische Nichtarbeit“ wurde zu einem Synonym für das mühelose Glück, das Glück, welches ohne harte, körperliche Arbeit erreicht wird und seinen Ursprung im Mythos des „raffenden“ Kapitals hat, mit welchem „die Juden“ ohne eigene Arbeit zu Reichtum kommen würden. Da weder Sozialdemokraten noch Kommunisten eine Kritik am Wesen dieses Arbeitsbegriffs formulierten noch versucht wurde, mit ihm zu brechen, hielt er auch Einzug in eben diese Bewegungen und fiel dort teilweise auf fruchtbaren Boden. Dies bedeutet freilich nicht, dass das Ziel der Linken die Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen gewesen ist, deutet aber darauf hin, warum auch ehemalige Anhänger von KPD und SPD später nicht bloß den deutschen Vernichtungskrieg unterstützten, sondern sich auch aktiv an der Shoa beteiligten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;So romantisch die Vorstellung eines Tages eigens für die Arbeiterklasse auch anmuten mag, so deutlich ist, dass solch ein Tag niemals Teil oder gar Ersatz für eine Kritik des Kapitalismus sein kann, die in letzter Konsequenz immer die Abschaffung eben dessen beinhaltet. Vielmehr verbirgt sich hinter diesem Tag nur ein weiteres festigendes Element der bestehenden Verhältnisse, was sich allein schon an der immerwährenden positiven Bezugnahme auf den Staat als vermeintlich notwendige Instanz zeigt.&lt;br /&gt;Daher gilt es am 1. Mai nicht, wie so oft von Linken gefordert, den Tag gegen eine Vereinnahmung von Rechts zu schützen, sondern aufzuzeigen, dass es keine kommunistische und emanzipatorische Kritik geben kann, die sich an einen Tag klammert, als sei er der letzte Rettungsring im tristen Meer des kapitalistischen Alltags.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;„It’s all in the game, play it or be played.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Omar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Es sollte bewusst sein, dass man im „falschen Ganzen“ – und zu diesem gehört nun einmal auch der durchexerzierte Protest gegen Neonaziaufmärsche – nicht in der Lage ist, aus diesem mittels Beteiligung an den Spektakeln der bürgerlichen Gesellschaft auszubrechen. Indem man auf die Demonstrationen jener immer gleichen Elendsgestalten der Neonaziszene reagiert, macht man sich bereits zum festen Bestandteil dieser Spektakel.&lt;br /&gt;Durch die Teilnahme an Aktivitäten gegen einen Neonaziaufmarsch wird keine tiefgreifende Kritik am Bestehenden geäußert und man sollte sich daher nicht der Illusion hingeben, dass eine Intervention am 1. Mai ein Schritt hin zur freien Assoziation der Individuen, gemeinhin Kommunismus genannt, darstellen könne.&lt;br /&gt;Trotzdem darf nicht ausgeblendet werden, dass Neonazis auch in Westdeutschland eine reelle Bedrohung für Leib und Leben darstellen. Dass diese von ihnen verkörperte Bedrohung durchaus keine abstrakte ist zeigte sich in Mainz etwa am 1. Mai 2007, als Neonazis, welche gerade von ihrer jährlichen 1. Mai-Demonstration zurückkehrten, am Südbahnhof eine junge Frau brutal verprügelten und auf die Gleise warfen. Außerdem ist es unbestreitbar, dass in diversen Regionen Deutschlands neonazistisches Gedankengut hegemoniefähig ist und Neonazis das Straßenbild maßgeblich bestimmen. Es ist sicher kein Zufall, dass die so genannte „wehrhafte Demokratie“ der Bundesrepublik, die sich so effektiv der „Bedrohungen“ durch Kommunisten und Linke erwehren konnte, dieses Problem nicht in den Griff bekommt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Dass der zivilgesellschaftliche Antifaschismus, welcher durchaus gegen Neonazis aktiv ist, meist den alltäglichen Antisemitismus und Rassismus ausblendet und versucht, eben diesen in den Neonazis abzuspalten, um sich selbst rein zu waschen, gilt es dabei allerdings mit der selben Vehemenz zu kritisieren wie das konkrete neonazistische Gedankengut. Das ändert aber nichts daran, dass Neonazis sich durch ihren offen positiven Bezug auf die deutsche Variante der kapitalistischen Krisenlösung, also den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden, in direkter Tradition der Mörder sehen und keinen Hehl daraus machen, dass sie, wenn sie in der Lage dazu wären, es ihren Vorfahren gleich tun würden.&lt;br /&gt;Daher, und eben nicht um die Demokratie, die eigene Stadt oder gar den Staat zu verteidigen, gebietet uns der von Adorno formulierte Kategorische Imperativ, welcher besagt, dass die Welt so einzurichten sei, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, den selbst ernannten Erben des Nationalsozialismus am ersten Mai, wie an jedem anderen Tag an dem sie ihre menschenfeindliche Propaganda auf die Straße tragen auch, eine antifaschistische Abreibung zu verpassen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gegen die Apologeten der deutschen Arbeit!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Den Neonaziaufmarsch in Mainz zum Desaster machen!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;em&gt;AK Antifa Mainz&lt;/em&gt; &amp;amp; &lt;em&gt;casual communists&lt;/em&gt; im März 2009&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;/p&gt;&lt;ol class="footnotes"&gt;&lt;li id="fn1238340327844n"&gt;Alle Zitate nach &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.hbo.com/thewire/"&gt;The Wire&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;. [&lt;a href="http://casualcommunists.blogspot.com/#fn1238340327844"&gt;zurück&lt;/a&gt;]&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3367309218318002154-416242732205524427?l=casualcommunists.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/416242732205524427'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3367309218318002154/posts/default/416242732205524427'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://casualcommunists.blogspot.com/2009/05/aufruf-zum-1-mai-2009-in-mainz.html' title='Gegen den 1. Mai und seine Apologeten'/><author><name>casual communists</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13309850403442094576</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
